Wer heute uber die Zuneigung spricht, der tut dass, wie wusste er genau, was damit gemeint ist: Die gegenwartige Liebe ist und bleibt eine romantische Liebe.

Wer heute uber die Zuneigung spricht, der tut dass, wie wusste er genau, was damit gemeint ist: Die gegenwartige Liebe ist und bleibt eine romantische Liebe.

Doch die romantische Zuneigung suhlt sich gerne, und zwar unter einem Vorwand der Extreme.

Wer heute uber die Hingabe spricht, der geht selbstverstandlich davon aus, dass eres sich Damit die eine romantische Zuneigung handelt. Und diese romantische Liebe formt sich aus bestimmten Vorstellungen, die uns im Alltag und in den Medien suggeriert werden. Sera hei?t heute wahrlich keine Uberraschung mehr, was derartig extreme Liebesfilme mit unseren Liebesvorstellungen schaffen – und ausgefeilt, unseren Erwartungen der Zuneigung gegenuber. Die Liebe wird uberschatzt, uberspitzt, hyperreal. Doch die Liebe war keineswegs ausnahmslos anheimelnd. Vor der Entstehung der romantischen Zuneigung offnende runde Klammerja, Eltern musste erst einmal geboren werden), gab es verschiedene an den Tag legen der Liebe. Heute andererseits unterscheiden wir nimmer. Die Zuneigung ist und bleibt bildschon, Punktausbasta. Doch eres stellt sich die Anfrage: Macht dieses Gebilde der Hingabe heute uberhaupt noch diesseitigen BedeutungEffizienz Denn wer sich gegenwartig mit der Leidenschaft beschaftigt, wird meist auf Enttauschungen treffen: Lebensabschnitt Beziehungsunfahig, das digitale Weltalter der Zuneigung, Generation Ypsilon – die Unentschlossene Sturm-und-Drang Zeit etc. Wie vermag dies also sein, dass wir in einer derartig pulsierenden Zeit, in der es niemals dagewesene dynamische Prozesse in hundert verschiedenen Lebensbereichen existireren, in der Liberalisierung des Welthandels zum Lemma unserer Lebenssphare geworden ist und uns das Highspeed-Inter zu multi-tasking Maschinen in einem personlich erschaffenen virtuellen Weltraum herstellen, wir nur eine Demonstration bei Zuneigung uberblickenEffizienz Eres wird dienstbereit sein, sich mit der Kulturgeschichte der Liebe zu befassen.

Liebesvorstellungen in der Antike

Grundsatzlich lizenzieren sich im altgriechischen drei Bedeutungen der „Liebe“ rubrizieren: 1Klammer zu Eros offnende runde Klammerdie erotische Leidenschaftschlie?ende runde Klammer, 2) Philia offnende runde Klammerdie freundschaftliche Leidenschaft) und 3Klammer zu Agape offnende runde Klammerdie MenschenliebeKlammer zu. Diese Dreiteilung hei?t in den griechischen Philosoph Platon zuruckzufuhren, wobei sich das Plan im Laufe der Story gewandelt h Sic wird heute beispielsweise die Freundesliebe auch wanneer „platonische“ Hingabe bezeich . Die Platonische Zuneigung je nach Platons hat aber nil mit der Freundesliebe zu tun. Alle im Gegenteil, denn im Mittelpunkt dessen steht cheekylovers der Eros, also die erotische und sexuelle Liebe. Hinzu kommt, dass die Platonische Leidenschaft, in einfachen Worten, den philosophischen verschwunden beschreibt, wie mit der Hingabe umgegangen werden soll. Der Liebende wird sich dabei uber seinen sexuellen Entbehrung kognitiv und versucht, diesen auszugleichen. Diese Grundformen der Liebe wurden im Laufe der Tempus der Lange nach unterschieden; wirklich so bezeich „mania“ die besitzergreifende Liebe und „pragma“ steht fur jedes die aufwarts vernunftbegrundete Zuneigung.

Daruber auf zeich sich die klassisches Altertum durch Paderastie aus, das hei?t der gesellschaftlich anerkannten und akzeptierten Knabenliebe. Dabei handelt dies sich Damit eine Form der Homophilie zwischen Mannern und alteren Kindern besser gesagt Jugendlichen.

Liebesvorstellungen in der abendlandischen Mentalitat

In der abendlandischen Philosophie gilt die Leidenschaft Alabama eine Grundhaltung, etwas Selbstverstandliches. In dieser Zeitform werden auch christliche Werte vorwarts internalisiert, wie die Liebe zu Gottheit und die gegengeschlechtliche Hingabe (Heterosexualitat). Immanuel Kant setzt die Zuneigung mit Erhabenheit und Achtsamkeit in Zusammenhang. Uberhaupt geht dies Damit ‘ne Zuneigung zum Anderen; die Selbstliebe wird denn etwas Negatives betrachtet. Der schottische Philosoph David Hume schreibt 1738 beispielsweise:

„Es war Jedoch gewi? [sic!], da? [sic!] die Eigenliebe, sobald Die leser freies Spiel hat, uns auf keinen fall zur rechtlichen Handlung antreibt. Die leser war vielmehr die Lagerstatte aller Widerrechtlichkeit und Gewaltt Und ein Original konnte diese Triebhaftigkeit niemals uberwinden, sobald er Nichtens die naturlichen Regungen und Begierden uberwindet und im Einzaunung halt.“

Liebesvorstellungen in der Freudismus

Handelt es sich bei der Liebe wirklich Damit eine Couleur, und vielmehr folgende Beurteilung innerhalb einer GefuhlstheorieEffizienz In der psychoanalytischen und sozialpsychologischen Schriften, zum Beispiel bei Erich frommlerisch, wird die Liebe auch wanneer ‘ne Anordnung der Selbstliebe betrachtet. Dabei abgesprochen gottesfurchtig die Selbstliebe wanneer etwas positives, was irrig mit Selbstsucht gleichgesetzt wird. Von derartigen Positionen Klammer aufwie droben bei Humeschlie?ende runde Klammer, musse sich gelost werden, denn Hingabe zu folgenden Menschen und Selbstliebe wurden sich miteinander gebieten. Dabei kommt vom Glauben erfullt auch aufwarts die religiose Leidenschaft zu austauschen, vertrauenswurdig dem Gebot: „Liebe deinen Nachsten wie dich Selbst.“ Damit unterscheidet vom Glauben erfullt zwischen einer blo?en Selbstliebe und einer uberhohten genauer pathologischen Eigenliebe. Letzteres wird auch Alabama Selbstliebe bekannt.

Frommlerisch selbst stellt sich 1959 die Fragestellung: „Ist Leidenschaft Gunstgewerblerin KunstEnergieeffizienz Und auch sei die Liebe nur die angenehme Stimmungslage, die man unbefleckt zufallig erfahrt?“ vom Glauben erfullt stellt dabei fest, dass die Zuneigung offnende runde Klammerreal) eine Kniff sei, und daher musse man sie auch wie jede zusatzliche Kunstform beschaftigen: Man musse Zeitform investieren, sich mit ihr auseinandersetzen, sich bemuhen. Das Problem sei nur, dass die meisten Menschen die Hingabe gar nicht denn diese anerkennen. Eltern sei jedermann zwar auch Nichtens abkommlich – wie die zahlreichen Liebesfilme und kitschigen Liebeslieder vorlegen, doch winzig einer nehme sich jedoch die Tempus, zu studieren, wie man liebt. Anstelle versucht der Mensch sich auf sein Reputation zu die Aufmerksamkeit richten, denn sowie man die gesellschaftliche Couleur erst einmal erreichte habe Klammer aufso sehr denkt der MannKlammer zu und auch dem gegenwartigen Schonheitsideal originell benachbart kame offnende runde Klammerwirklich so denkt die Ehefrauschlie?ende runde Klammer, dann wird das mit der Liebe schon klappen – rein zufallig, und mit etwas Dusel.

Leidenschaft in der Sozialwissenschaft

1982 entwickelt der Sozialwissenschaftler Niklas Luhmann seine Theorie „Liebe wanneer Heftigkeit. Zur Codierung von Intimitat“, wenngleich der Systemtheoretiker die Leidenschaft wie das Kommunikationsmittel betrachtet, bis ins Detail ausgearbeitet jedoch: Alabama das Source. Die Zuneigung sei somit kein Gefuhl, sondern ‘ne Gefuhlsdeutung. Das „symbolischer Programmcode, der daruber informiert, wie man in absagen, wo dies mehr unwahrscheinlich hei?t, dennoch erfolgreich kommunizieren konnte. Der Sourcecode inspiriert, entsprechende Gefuhle zu bilden.“ Somit definiert sich die Leidenschaft durch ‘ne „gesellschaftliche Semantik“, welche sich durch das Miteinander-Umgehen auszeich . Wie, die Leidenschaft ist kein GefuhlsregungAlpha Denn jeder, der die Zuneigung kennt, europid ja, dass sera Leidenschaft sei – zumindest irgendwie. Dieser Sekunde war gewissenhaft jener, bei dem Luhmann zu lacheln beginnt, denn: Die romantische Liebe hei?t Gunstgewerblerin kulturelle Typisierung. Welche person Schmetterlinge im Bauch hat, Tumult, ggf. Anorexie, erotische Hang, und so weiter der wei?, dass dies Leidenschaft ist. Hingegen vermag Leidenschaft somit auch konstruiert werden. Die Hingabe sei Hingabe weil ihr nun einmal diese Sinn zugetragen wurde. Sera gibt Indizien pro Gefuhle, eine Beschaffenheit bei Symptomen, und die entsprechende Diagnose dazu: Hingabe. Doch zwei Paar Schuhe denn in der Pharmakon Auflage die Leidenschaft mutwillig sein. Luhmann erganzt, dass „die Liebe uff den ersten Blick“, ja auch gebieten wurde, „dass man auch schon vor dem ersten Ausblick verliebt war“. Die Interpretation von Gefuhlen basiert also in Verstandigung, welche Nichtens nur im Alltag stattfindet, sondern auch in Medien wie Vergutung und Fernsehen.

Leidenschaft in der Kultur- und Medienwissenschaft

Werner Faulstich und Jorn Glasenapp betrachten 2002 die „Liebe denn Kulturmedium“. Dabei tadeln die Autoren Luhmanns Systemtheorie, denn bei der Liebe Erhabenheit es sich auf keinen fall Damit Ihr Kommunikationsmittel, sondern um Der Kommunikations- oder aber Handlungsmedium Handel treiben. Faulstich festgelegt: „Tatsachlich handelt es sich bei der Romantischen Leidenschaft um das kulturspezifisches Konzeption, das aus sozialen Veranderungen und zu guter Letzt aus deren wirtschaftlichen Ursachen heraus entstanden wird.“ Dabei verweisen die Autoren auch aufwarts die Entstehung der „romantischen“ Liebe, die im Zuge der individuellen Ungebundenheit des Burgertums im 19. Jahrhundert durch die Liebesheirat entstanden ist und bleibt. Liebe habe dabei angewandten universellen Zweck verfolgt, denn die „Liebe wurde zu einem kulturellen Handlungsprogramm, mit dem zeitspezifische Probleme gelost werden konnten.“ Gemeint ist damit, dass die Zuneigung kein ratselhaftes Sentiment sei, sondern die eine „neue“ generalisierte Kenntnisstand mit der primaren Funktion bei offnende runde Klammerfamiliarerschlie?ende runde Klammer Integration.

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